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Mehr Informationen über M. Ant de la Riva Macharnudo San Cayetano 0,75 Liter Flasche

Klima & Terroir

Pago Macharnudo gilt als eines der außergewöhnlichsten Weinbaugebiete der Welt. In einem Ranking von Decanter wird es unter den zwölf besten Terroirs weltweit aufgeführt, neben Ikonen wie Montrachet und Petrus. Die Parzelle San Cayetano liegt an einem Südwesthang in über 100 Metern Höhe und umfasst fünfzehn Hektar Palomino Fino. Der Boden, bekannt als Albariza de Barajuelas, ist reich an Kalk und fossilen Ablagerungen. Dieser seltene Boden speichert Feuchtigkeit hervorragend und verleiht dem Wein seinen charakteristischen kreidigen und salzigen Charakter. In Kombination mit dem atlantischen Klima und kühlenden Winden entsteht ein Terroir, das seit Jahrhunderten für seine Präzision und Eleganz geschätzt wird.

Vinifikation

Der Macharnudo San Cayetano Vino de Pasto wird zu 100% aus Palomino Fino hergestellt. Die Erträge sind niedrig, etwa 3 bis 4 Tonnen pro Hektar, und der Weinberg wird biologisch und regenerativ bewirtschaftet. Es handelt sich um einen stillen Weißwein, der nicht wie klassische Sherrys aufgespritet wird. So entsteht ein reiner Ausdruck der Rebsorte und des Terroirs. Die Gärung erfolgt mit einheimischen Hefen und ohne Zusatzstoffe. Der Ausbau erfolgt über fünfzehn Monate auf der Feinhefe in einem großen 2.000-Liter-Holzfuder mit minimalem Eingriff, um die natürliche Spannung und Mineralität zu bewahren.

Geruch & Geschmack

Im Glas zeigt der Wein eine hell strohgelbe Farbe mit grünen Reflexen. In der Nase Aromen von Zitrone, Grapefruit und grünem Apfel, ergänzt durch würzige und salzige Noten, die an Meeresluft und nasse Steine erinnern. Mit Belüftung treten Anklänge von Anis, Brotteig und weißen Blüten hervor. Am Gaumen ist der Wein straff, linear und lebendig. Die hohe Säure und ausgeprägte Mineralität erzeugen Spannung, während der Abgang lang und salzig ist. Das Ergebnis ist ein Wein von großer Präzision und Energie, zugleich zugänglich und komplex.

Speisebegleitung

Servieren Sie bei 10 bis 12 Grad Celsius in einem großen Weißweinglas. Jung zeigt der Wein bereits beeindruckende Frische, doch mit einigen Jahren Flaschenreife gewinnt er an Komplexität und Struktur. Das Lagerpotenzial beträgt bis zu zehn Jahre, wobei sich der salzig-mineralische Kern weiter vertieft.

Wissenswertes

Der Name De la Riva geht auf das Jahr 1838 zurück, als Manuel Antonio de la Riva sein Weingut in Jerez de la Frontera gründete. Nach einer langen Ruhephase wurde das Gut 2016 von Ramiro Ibáñez und Willy Pérez, zwei führenden Winzern der Region, wiederbelebt. Ihr Ziel: die großen Terroirs von Jerez mit stillen Weinen zu ehren, die die Reinheit des Palomino Fino und den Charakter des Bodens widerspiegeln.

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